Informationen zum Wilhelm Vaillant-Preis

Anlaß:
1991 beschlossen Vorstand und Beirat der Wilhelm Vaillant-Stiftung anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung, zur Förderung der medizinischen Forschung alle zwei Jahre einen mit 50.000 DM (heute 30.000 Euro) dotierten Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der klinischen und der theoretischen Medizin an junge Wissenschafter zu verleihen.

Auslobung:

Der Preis wird bundesweit bei allen medizinischen Fakultäten und allen Max-Planck-Instituten mit medizinischen Arbeitsbereichen ausgelobt.

Bedingungen:

Bewerber müssen vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht statthaft. Bewerber sollen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben und müssen in der Bundesrepublik Deutschland tätig sein.

Preisträger:

1992:


PD Dr. rer. nat. Dr. med. Thomas Jentsch - Arbeiten zur Aufklärung von Strukturen und Funktionen spannungsabhängiger Chloridkanäle und deren Rolle bei erblichen Krankheiten PD Dr. med. Johann Ruppersberg - Arbeiten zur Elektrophysiologie und Molekularbiologie von Kaliumkanälen des Gehirns
 

1994:

Dr. med. habil. Michael Sendtner - Arbeiten über neurotrophe Faktoren für motorische Nervenzellen
 

1996:

Prof. Dr. med. Martin J. Lohse - Arbeiten über Rezeptoren, ihre molekularen Mechanismen und ihre Bedeutung für die Entstehung und die Behandlung von Krankheiten
 

1998:

Das Preisgericht hat keinen Preis verliehen
 

2000:

Prof. Dr. med. Franz-Ulrich Hartl - Arbeiten über die molekularen Mechanismen der Proteinfaltung in den Zellen
 

2002:

Das Preisgericht hat keinen Preis verliehen
 

2003:

PD. Dr. med. Dirk Busch - Arbeiten auf dem Gebiet der MHC - Multimer - Technologien
 

2005:

PD. Dr. med. Jens Claus Brüning - Arbeiten zur Bedeutung der Insulinsignaltransduktion im zentralen Nervensystem
 

2007:

Prof. Dr. med. Gunther Hartmann - Arbeiten zur Entwicklung von synthetischen Oligonukleotiden

 

 

2009:

Prof. Dr. Anita Maria Rauch - Arbeiten zur Erforschung der genetischen Ursachen bei geistiger Behinderung sowie bei angeborenen Herzfehlern und KLeinwuchs
 

2011:

Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph - Arbeiten zur Rolle der Chromosomenenden (Telomere) in der Homöostase und bei der Regeneration von Organen sowie zur Bedeutung der Stammzellen bei der Stressantwort und bei Altern
 

2013:

Prof. Dr. med. Florian Greten, M.D. – Arbeiten zu neuen Konzepten in der Tumorforschung